Königsberger Klopse für 2

Königsberger Klopse für 2

Königsberger Klopse

Wie Sie liebe Besucher vielleicht schon gemerkt haben ist dieses Jahr die Deutsche Küche mein Hauptthema. Die Rezepte sind zum größten Teil von meiner Mutter und werden schon seit Generationen in meiner Familie gekocht. Die Deutsche Küche wird in der letzten Zeit immer etwas vernachlässigt, was schade ist. Sie ist auch sehr vielfältig und vor allem saisonal und die Zutaten sind fast alle aus der Region.

Königsberger Klopse für 2

300 g mageres Schweinehack

½ TL Salz

1 TL Weißer Pfeffer

1 Prise Piment

2 Eier

Paniermehl

2 kleine Zwiebeln

1 Lorbeerblatt

5 Nelken

½ L Fleischbrühe

¼ L Weißwein trocken

1/8 L Schlagsahne

1 EL Speisestärke

1 Limette

ein paar Kapern (wer es mag ist nicht zwingend für den Geschmack)

mehlig kochende Kartoffeln

Salz

Muskatnuss

1 Ei

1 El Butter

1 El Sahne

1 große rote Beete

1 Zwiebel

½ TL Salz

½ TL Weißer Pfeffer

¼ TL Zimt

1 gestrichener El braunen Zucker

Rapsöl

Roter Balsamico Essig

1 Prise Muskatnuss

Diesmal fang ich mit den Salat an

Die frische rote Beete mit Schale (sonst blutet sie aus) weich kochen und etwas abkühlen lassen. Zum verarbeiten von rote Beete IMMER HAND- SCHUHE TRAGEN, sonst läuft man mindestens 3 – 4 Tage mit roten Händen rum. Das gilt auch für die Vorgekochte aus dem Supermarkt.

Die geschälte Beete in ca.5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen und in der gewünschte Stärke schneiden.

Zucker, Essig und Öl in einer Schüssel gut miteinander verrühren. Salz, Pfeffer, Zimt und Muskat dazugeben und zum Schluß die Zwiebel und die rote Beete. Alles noch einmal gut vermischen und dann zum ziehen in den Kühlschrank für ca. 2 Stunden.

Für die Klopse mache ich mir mein Hackfleisch selbst, in dem ich mageres Schweinefleisch durch den Fleischwolf drehe.

Das Hackfleisch in eine Schüssel geben und mit Salz, weißen Pfeffer, Piment, ½ Limette und einer geriebenen Zwiebel würzen und mit 1 Eigelb (muss nicht so saubergetrennt werden wie bei Mayonnaise) gut durchkneten. Jetzt haben Sie eine klebrige Masse die mit Paniermehl gebunden wird. Man kann auch ein altes eingeweichtes Brötchen nehmen. Wenn die Masse nicht mehr an den Händen kleben bleibt werden kleine Bällchen daraus gefromt.

Die Fleischbrühe kochen und 1 Zwiebel gespickt mit den Nelken und das Lorbeerblatt dazugeben. Die Hackblällchen dazu und wenn sie oben schwimmen sind sie gar. Die Hackblällchen jetzt rausholen und beiseite stellen. Die Brühe durch ein Sieb in einen Topf abgießen. Jetzt mit dem Weißwein aufkochen und die Sahne dazugeben. Die Stärke mit kaltem Wasser anrühren und die Soße etwas eindicken. Die andere Hälfte der Limette und ein Eigelb mit einanderverquierlen und in die Soße geben. Jetzt kann man die Karpern dazugeben. Ich persönlich mag sie nicht und lasse deshalb weg. Die Hackbällchen wieder in die Soße geben und auf kleiner Flamme warm halten.

Die Kartoffeln schälen und weichkochen, das Wasser abgießen und mit einem Kartoffelstampfer bearbeiten. Salz eine Prise Muskatnuss das Ei die Butter und

Sahne dazu geben. Man kann auch einen Zauberstab dafür nehmen, dann wird der Muß feiner.

Es ist vielleicht etwas Arbeit 

aber die lohnt sich sehr.

Ich wünsche einen guten Appetit

Hähnchennuggets mit Rucola und Kartoffelpüree

Hähnchennuggets mit Rucola

Für zwei Personen

400 g Hähnchenfilet

1 Ei

¼ TL Salz

¼ TL Pfeffer weiß

½ TL Kurkuma

1 TL Paprika edelsüß

¼ TL Cumin

100 g Dunkeles Vollkornpaniermehl

(gibt es bei uns auf Anfrage, ist kein ständiger Artikel in unserem Sortiment, sondern wird nur auf Wunsch von uns hergestellt)

5 EL Rapsöl

500 g Kartoffeln mehligkochend

1 EL Butter

¼ Becher Sahne

1 Ei

Salz

Muskatnuss

300 g Rucola

4-5 Scharlotten

1 große Knoblauchzehe

4 EL Olivenöl

Pamesan nach eigenem Geschmack

Hähnchen putzen und in ca 4 cm große Stücke schneiden. Das Ei verquierlen und die Gewürze dazugeben. Jetzt die Hähnchenstücke in die gewürzte Eimischung vorsichtig unterrühren. Ab in den Kühlschrank und noch ziehen lassen.

Die Nuggets nach ca. 40 min. wieder aus dem Kühlschrank holen und in die Eimasse mit Hähnchen mit dem ganzen Paniermehl bestreuen und auch vorsichtig unterrühren. In eine Pfanne das Rabsöl erhitzen und die Nuggets einzeln hineingeben.

Backzeit hier für ist ca.5 min. Durch das dunkle Paniermehl sehen sie etwas angebrannt aus, sind sie aber nicht. Durch diese Panade sättigen sie besser.

Die Kartoffeln schälen und 20 min. kochen. Dann stampfen, das Ei, die Butter und die Sahne mit unterrühren, noch etwas Muskatnuss eventuell noch mit Salz abschmecken.

Rucola putzen, waschen und in einer Salatschleuder wieder trocknen, da er sonst wie alle Blattgemüse an Vitaminen verliert. Scharlotten und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden. Olivenöl erhitzen und die Scharlotten und Knoblauch darin anschwitzen. Wenn die Scharlotten glasig bis goldgelb sind den Rucola dazu geben und ca. 4 min. mit dünsten. Zum Schluß auf dem Teller noch etwas Parmesan darüber und sschon ist fertig ist ein sehr vitaminreiches Essen.

Ich wünsche einen guten Appetit

Wirsingrouladen für zwei Personen

200 g Schweinehack

6 große Blätter Wirsing

¼ TL Salz

1 TL Pfeffer weiß

¼ TL Kümmel (finnischer)

1 EL Schmalz

etwas Speisestärke

¼ l Gemüsebrühe

1 Becher Sahne

etwas geriebene Muskatnuß

Die Gewürze finden Sie wie immer unter https://www.gudrunsgewuerze.de/de/

Zubereitung:

200 g Schweinefleisch am besten Braten o. ein großes Schnitzel durch einen Fleischwolf drehen ( die kleine Scheibe)

oder wenn man keine Möglichkeit direkt Schweinehack kaufen.

Die äusserten Blätter entfernen und entsorgen, da hier sich die meisten Düngereste der Pflanze befinden.

Dann 6 große Blätter abmachen und gut abspülen und in einem Topf mit Salzwasser kurz blanchieren. Die Blätter anschließend in Eiswasser abschrecken. Bei den jetzt weichen Blätter den Strunk abflachen dann lassen sie  sich besser rolllen.

Das Hackfleisch mit Salz , Pfeffer und Kümmel würzen, gut durchkneten und die Masse auf die Wirsingblätter verteilen. Ich persönlich falte die Blätter über die Hackfleischmasse und rolle sie dann auf.

Um die Roulade zusammen zuhalten kann man Rouladenklammern oder den guten alten Zwirnfaden aus Baumwolle benutzen.

Jetzt das Schmalz in einen Topf und die Rouladen von allen Seiten goldgelb anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen und mit geschlossenem Deckel ca. 1 Stunde schmorren lassen, zwischen durch mal die Rouladen wenden.

Die Mehlschwitze mit kalten Wasser anrühren bis sie Klumpen frei ist. Die Rouladen nach ca. 1 Stunde aus den Topf nehmen und die Klammern oder Fäden entfernen, bei Seite stellen am besten im Backofen bei 50 Grad.

Die Flüssigkeit im Topf mit Sahne auffüllen uns kurz aufkochen. Mit Muskatnuß und gemahlenem Kümmel abschmecken und mit der Mehlschwitze eindicken.

Aber Vorsicht wenn man die Mehlschwitze zu schnell und zuviel in die Soße gibt wird es ganz schnell ein zäher Brei. ( das war immer mein Problem in jungen Jahren J )

Die Rouladen wieder in die Soße geben und fertig.

Am besten schmecken Salzkartoffeln dazu.

Guten Appetit

Pizza Thunfisch für zwei Personen

Heute möchte ich mal ein sehr einfaches, aber super leckeres Gericht vorstellen.

250 g Pizzateig Fertigmischung

1 Eßl Gudruns Pizzagewürzmischung

1 kl Dose geschälte Tomaten ( ersatzweise geht auch reiner Tomatenketschup)

2 x 55 g Mozzarella

2 DosenThunfisch im eigenem Saft

1 große Paprika

Getrocknete Tomaten in Öl

1 gestrichen TL Dill

1 EL Tomatenmark

Zubereitung:

Den Pizzateig machen Sie bitte nach Anweisung des Hersteller.

Den Teig ausrollen und aufs Blech ca.45 min noch mal gehen lassen.

Den Thunfisch, Mozzarella und Tomaten gut abtropfen lassen.

Mozzarella in dünne Scheiben scheiden.

Paprika und die getrockenten Tomaten in Streifen schneiden.

Die geschälte Tomaten von eventuellen Schalenresten und dem Strunk befreien mit dem Tomatenmark kurz in einen Mixer zu einem Brei mixen und die Pizzagewürzmischung mit einrühren.

Den Tomatenbrei auf den Teig verteilen, dann den Thunfisch darüber geben.

Jetzt den Dill dünn darauf streuen und dann mit dem Gemüse belegen.

Zum Schluß kommen die Mozarellascheiben darauf.

Zwischenzeitlich den Backofen auf ca. 200 Grad vor heizen und bei Ober/Unterhitze knappe 10 min und nochmal 5 min nur Oberhitze damit der Mozarella schön zerfließt.

Jetzt kann die Piza auf dem Tisch und guten Appetit.

Wer keinen Thunfisch mag, der läßt den Dill und den Fisch weg und belegt die Pizza nach seinen Wünsche. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Schweinefleisch scharf auf asiatische Art

Für 2 Personen

Zutaten:

1 TL Chili

½ TL Cumin

¼ TL Ingwer

1 TL 5 Gewürzmischung

¼ L Rotwein

¼ L Brühe

2 EL Rapsöl

1 große Zwiebel

1 bis 2 Knoblauchzehen oder Knoblauchflocken

Gemüse nach Saison

1 kl Glas Sojabohnen

300 g Schweinelachs

Saft von einer ½ Lemone

3 EL Sojasoße Dunkel

80 g Reis oder 3 Päckchen Reisnudeln

Zubereitung:

Wenn mit Reis dann den Reis jetzt schon aufsetzen.

Die Nudeln brauchen ca. 5 min. bei kochendem Wasser

Die Gewürze mit dem Lemonensaft und der dunkelnen Sojasoße mischen.

Fleisch und Zwiebeln in ganz dünne Streifen schneiden und zu der Marinade geben.

Knoblauch schälen und mit einer Knoblauchpresse in die Marinade geben.

Das eingelegte Fleisch für ca. einen halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Gemüse putzen und gegebenenfalls auch in kleine Streifen schneiden.

In einer sehr große Pfanne oder noch besser in einen Wok das Öl erhitzen.

Dann das Gemüse in den Wok kurz anschmorren, jetzt das Fleisch dazu auch kurz anbraten und mit der Brühe und dem Rotwein ablöschen und ca. 10 min auf ganz kleiner Famme garen lassen.

Erst zum Schluß die abgetropften Sojabohnen dazugeben und kurz mit garen lassen.

Wenn die Bohnen zu früh dazukommen, werden sie Matsch oder lösen sich ganz auf.

Fertig und guten Appetit

Ihre Gudrun Burkhard

Herzhafter Eintopf

500 g Möhren

1 kleine (ca 500 g) Steckrübe

500 g Kartoffeln

500 g Mageres Schweinefleisch oder Fleisch nach Ihrer Wahl

¼ Liter kräftige Fleischbrühe

50 g Schmalz

½TL Salz

½ TL Pfeffer weiß

¼ TL Ingwer

¼ TL Muskatnuß

¼ TL Piment

Das Fleisch in Würfel schneiden wie z.B. Gulasch und im Schmalz kurz anbraten, dann bei kleiner Flamme garschmorren. Das fertige Fleisch aus dem Topf nehmen und bei Seite stellen.

Gemüse und Kartoffel schälen und in Würfel schneiden. Alles in den Topf mit dem Schmalz geben und mit der Fleischbrühe auffüllen. Jetzt noch die Gewürze dazu und ca. 20 min im Schnellkochtopf (2 Ringe am Ventil ) kochen. Im normalem Topf

ca. 1 Std . Jetzt das ganze gut stampfen und das Fleisch wieder dazu geben und noch mal kurz aufkochen.

Wer kein Fleisch mag, kann es auch weg lassen und dazu Spiegeleier servieren. Bitte nur das Fleisch, denn das Schmalz ist auch ein Gemacksträger und gehört auf jeden Fall dazu.

Jetzt servieren und einen guten Appetit.
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Hähnchennuggets Thymianfächerkartoffeln mit Butterwirsing

400 g Hähnchenbrust

½ Feta

4 große Kartoffeln

1 kleinen Wirsing

1 TL Chili

1/2 TL Kurkuma

1/2 TL Ingwer

1 EL Paprika edelsüß

1 TL Schwarzer Peffer

1 Prise Salz

1 TL Zwiebelgranulat

3 EL Rapsöl

2 EL Olivenöl

2 EL Butter

1 Prise Muskatnuss

1 TL Thymian

Die Hähnchenbrust putzen und in kleine Stücke schneiden mit Chili, Kukuma, Ingwer,

Paprika, Peffer, Zwiebelgranulat, Salz und Rapsöl vermischen und eine ½ Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Alternativ können Sie auch unseren „ Geflügelgriller „ zum würzen nehmen

Die Kartoffeln abspülen und mit Schale kochen, aber nur halbgar sonst lassen sie sich nicht so gut in Fächer schneiden.

Den Feta in dünne Scheiben schneiden. Die Kartoffeln einmal kurz abschrecken, dann lassen sie sich besser weiterverarbeiten. Kartoffeln pellen und anschließend in 5mm breite Scheiben schneiden, aber bitte nur bis zur Hälfte. Die Fetascheiben vorsichtig in die Fächer stecken und in eine mit Oliveröl eingestrichene Feuerfeste Form geben, anschließend mit Thymian bestreuen und noch mit etwas Olivenöl beträufeln.

Im Backofen ca. 25 min bei 180 Grad Umluft backen.

Den Wirsing putzen und waschen, dabei den Strunck und die ganz dicken Rippen entfernen. Blanchieren und dann abgiesen. Butter auslassen und den Wrising dazu geben. Bei schwacher Hitze langsam schmorren lassen. Zum Schluß mit einer Preise Salz und Muskat abschmecken.

Die Nuggets in eine Pfanne geben und schraf anbraten.

Fertig, jetzt wünsche ich einen guten Appetit

Zuchinipfanne

 

400 g Zuchini

200 g Hack

1 Gemüsezwiebel

0,1 L Rotwein

1 Ei

1 kl Dose Tomaten

1 El Tomatenmark

4 El Olivenöl

1 Knoblauchzehe frisch oder 1 Tl Knoblauchflocken

1 1/2 Tl Paprika edelsüß

1/2 Tl Cumin

1/2 Tl Zimt

1/2 Tl Piment

1/2 Tl Salz

1 Tl weisser Pfeffer

1/2 Tl Chilipluver

1 El Petersilie (gerebelt)

Das Hackfleisch mit den Gewürzen, Eigelb, Knoblauch und Tomatenmark gut vermischen.

Die Zuchini und Gemüsezwiebel putzen und in Stücke schneiden. Erst die Zwiebel

im Olivenöl goldgelb anbraten, dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Jetzt die Zuchini in der gleichen Pfanne auch goldgelb anschmoren und anschlies-send aus der Pfanne nehmen.

Im Restöl das fertiggewürzte Hack anbraten und wenn es keine rohen Stellen mehr hat mit Rotwein ablöschen und die abgetropften Tomaten dazu geben. 2 bis 3 Minuten köcheln lassen und das Gemüse dazu geben. Noch einmal kurz aufkochen.

Ich persönlich esse dazu gerne Nudeln, man kann aber auch Kartoffeln nehmen.

Jetzt ist alles fertig und ich wünsche einen guten Appetit.
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Grundregeln des Würzens

Die wichtigsten Grundregeln des Würzens

Beim Würzen heißt die Devise: Öfter abschmecken und auch einmal etwas Neues ausprobieren.
Lassen Sie beim Würzen Ihrer Phantasie freien Lauf. Ein paar Regeln gibt es allerdings, die Sie beachten sollten:

Gewürze geben eine Nuance oder betonen den Geschmack der Zutaten nur. Das Gewürz soll den Charakter des Gerichts nur unterstreichen bzw. ergänzen.

Der Eigengeschmack des Gerichts muss immer im Vordergrund bleiben.

Gewürze werden mehr nach der Zubereitungsart als nach den Rohstoffen ausgewählt, weshalb auch immer mehr Mischgewürze auf den Markt kommen.

Wichtig für Fleisch und Fisch ist der Zeitpunkt wann man würzt.

Gemahlene Gewürze werden erst kurz vor Ende der Garzeit unter die Speisen gemischt, da durch die Hitzeeinwirkung die ätherische Öle verfliegen.
Ganze, zerstoßene Gewürze werden ebenfalls erst kurz vor der Fertigstellung unter die Speisen gerührt.
Ganze, unzerstoßene Gewürze, die in Flüssigkeiten ziehen müssen, werden den Speisen zu Beginn zugegeben, da sie dann besser ihr Aroma entwickeln.
Dünsten Sie Paprika, Curry, Knoblauch, Chillies lieber leicht an, damit sich das Aroma frei entfalten kann. Zu heißes Fett lässt bitter schmecken.

Gartenkräuter wie z.B. Petersilie, Schnittlauch, Dill, können großzügig verwendet werden, sollten aber in der Regel erst zum Schluss  des Garvorganges an die Speisen gegeben werden.
Einige Kräuter sollten vorsichtiger dosiert werden, z.B. Beifuß, Bohnenkraut, Majoran, Liebstöckel, Rosmarin, entfalten ihre Würzkraft erst beim Mitgaren.

Haltbarkeit und Aufbewahrung von Gewürzen und Kräutern

Gewürze sind aromatische Naturprodukte, deren Haltbarkeit in der Regel lang, aber nicht unbegrenzt ist.
Insbesondere bei gemahlenen Produkten können Luft- und Lichteinflüsse das Aroma und damit die Würzkraft stark vermindern.

Deshalb sollten Sie Gewürze nur in kleinen Mengen kaufen.
Ein für viele Jahre ausreichender Vorrat würde seine Würzkraft vor dem endgültigen Verbrauch bereits verloren haben.

Unzerkleinerte Gewürze haben die längste Haltbarkeit. Ingwer, Kardamom, Muskatnuss, Pfefferkörner und Zimtstangen halten sich bis zu vier Jahre.

Anis, Dillsamen, Korianderkörner und Nelken können bis zu fünf Jahre aufbewahrt werden.

Zerkleinerte Gewürze, z.B. gemahlene Muskatnuss, verlieren, falls nicht luftdicht verschlossen und lichtgeschützt aufbewahrt, nach wenigen Monaten bereits ihre ursprüngliche Würzkraft. Der für den Geschmack und Geruch eines Gewürzes wichtige Inhaltsstoff, das ätherische Öl, nimmt infolge der Zerkleinerung ab.

Getrocknete Kräuter sollten nicht länger als ein Jahr gelagert werden.

Eine optimale Lagerung Ihrer Rohgewürze, Gewürzmischungen und getrockneten Kräuter ist ebenfalls entscheidend:

Gewürze sollten einzeln, kühl, trocken und möglichst lichtgeschützt aufbewahrt werden.

Zu empfehlen sind Gewürzdosen oder- gläser mit luftdichtem Verschluss.

So angenehm es auch sein mag: Hängen Sie das Gewürzregal niemals unmittelbar über der Kochstelle auf. Übermäßige Hitze und Gerüche schaden dem Gewürz.

Beim Kochen sollten Sie das Gewürzprodukt in der Tüte, aus der Dose oder dem Glas möglichst mit einem kleinen Löffel dosieren und nicht unmittelbar über den Kochtopf halten, da der aufsteigende Wasserdampf insbesondere bei gemahlenen Gewürzen zu Klumpenbildung führt.
Das Gewürz lässt sich später schlechter streuen und damit ungenauer dosieren und das Aroma wird auf Grund des Wasserdampfes gemindert.

Bis dahin wünsche ich Ihnen viel Spass beim kochen

Ihre Gudrun Burkhard