Kräuternudeln mit pikanter Zwiebelsoße für 2 Personen

Kräuternudeln1

Heute mal vegetarisch

Zutaten:

250 g Kräuternudeln

3 Gemüsezwiebeln

1 Becher Johurt

100 g geriebener Emmentaler

1/8 L Weißwein trocken

Saft einer halben Limette

1 gehäuften Teelöfel Fleischbrühe (gekörnte)

½ Teelöfel weißen Pfeffer

½ Teelöfel Cumin (Kreuzkümmel)

frische Milch

Olivenöl

Parmesan

Zubereitung:

Die Kräuternudeln kochen ca. 20 min. und in der zwischen Zeit die Zwiebeln putzen und in Streifen schneiden.

man kann auch die kleinen Zwiebeln nehmen statt Gemüsezwiebeln, dann aber mehr als 3 Stück. Die Soße wird dann schärfer und man weint länger beim schälen.

Die Zwiebeln im Olivenöl glasig schmoren und dann mit dem Wein ablöschen. Johurt, Brühe und den Käse dazugeben und bei mitlerer Hitze öfter durchrühren. Wenn der Käse sich aufgelöst hat Pfeffer, Saft der Limette, Cumin und etwas Milch dazugeben. Wie viel Milch ist davon abhängig, wie flüssig die Soße sein soll.

Jetzt sollten die Nudeln auch fertig sein. Abgießen und dann zur Soße geben.

Jetzt brauchen wir nur noch Teller und auffüllen und schon heißt es guten Appetit. Wer mag kann noch etwas Parmesan darüber streuen.

 

Hier noch eine kurze Zusammenfassung über die Geschichte , Verwendung und Wirkung der Zwiebeln.

Die Küchenzwiebel ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit und wird schon seit mehr als 5000 Jahren als Heil-, Gewürz- und Gemüsepflanze kultiviert.

Bei den alten Ägyptern wurden Zwiebeln den Göttern als Opfergabe gereicht, waren eine Art Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter und wurden den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigelegt.

Bei den Römern zählten Zwiebeln zu den Grundnahrungsmitteln vor allem der weniger Begüterten.

Im 16. Jahr­hun­dert stell­te der be­rühm­te Arzt Pa­ra­cel­sus fest, dass eine Zwie­bel so viel wert ist wie eine ganze Apo­the­ke – und die mo­der­ne For­schung hat seine Ein­schät­zung längst be­stä­tigt.

Auch als Heilpflanze hat sich die Zwiebel bewährt und wird gern als traditionelles Hausmittel eingesetzt, z. B. um Insektenstiche, Narben, Husten oder Ohrenschmerzen zu behandeln.

Ausserdem haben viele Studien gezeigt, dass die Zwiebel – falls regelmässig gegessen – das Krebsrisiko senkt, vor Herzinfarkt schützt und Diabetikern zugutekommt.

Gemüsezwiebeln

Unter der Sammelbezeichnung „Gemüsezwiebeln“ werden umgangssprachlich Sorten mit sehr großen und mild schmeckenden Zwiebeln zusammengefasst, die sich besonders zur Zubereitung bzw. zum Verzehr als Gemüsebeilage in den entsprechenden Portionen eignen.

Wie alle Arten der Gattung Allium enthalten Zwiebeln keine Stärke, sondern bilden und speichern Fruktane als Reservestoff. Das menschliche Verdauungssystem ist nicht in der Lage, Fruktane enzymatisch zu spalten und im Dünndarm zu resorbieren. Hier ist Cumin ein wirksamer Helfer.

Tipp:

Vor allem in älteren Rezepten vom Balkan, aus dem östlichen Mittelmeerbereich und dem Nahen Osten wird Zwiebelsaft (Presssaft aus Zwiebeln von Allium cepa L.) als Fleischzartmacher eingesetzt. Dazu werden Fleischwürfel, die sonst eher zäh sind, etwa Teile vom Hammel, über Nacht in einer Mischung aus Zwiebelsaft und Oliven-Öl oder in Milch nach Belieben mit Gewürzen eingelegt. Insbesondere für Grillfleisch empfiehlt sich das Verfahren.

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